[M3L4:EA1] Eigenarbeit: Kalte und heiße Fragen

Im Weiteren sind verschiedene Beispiele aufgeführt. Es ist jeweils nur ein Satz aus einer Kommunikation. Selbstverständlich ist das im Coaching anders. Wir springen niemals mit jedem Satz mit einer „heißen oder kalt „Frage ein. Es ist ein Prozess, der sich in eine eher heiße oder kalte Richtung bewegt. Um den Ansatz zu verdeutlichen, habe ich hier ein paar plakative Aussagen gewählt. Wähle aus den Aussagen drei aus. Schreibe jeweils eine Frage zum Erhitzten und eine zum Abkühlen auf. Versuche dabei unterschiedliche Angebote zu machen

Beispiel:

a. Klient: „Mein Mann redet immer weniger mit mir.“

Erhitzen:  Wie geht es Ihnen, wenn er das tut? (Führt vermutlich zum Weinen)
Abkühlen: Haben Sie Freundinnen, die bei ihren Männern ähnliches beobachtet haben? (Führt zur nüchternen Analyse)

Übungsfragen:

b. „Meine Mitarbeiterin schaut mich in den Teamtreffs immer so komisch an.“

Erhitzen: …
Abkühlen: …

c. „Ich frage mich manchmal, ob ich die Aufgabe wirklich schaffe“

Erhitzen: …
Abkühlen: …

d. „Meine Frau kann meine Aufgabe nicht verstehen.“

Erhitzen: …
Abkühlen: …

e. „Ich bin oft alleine nach der Arbeit.“

Erhitzen: …
Abkühlen: …

f. „Der Stress in den letzten Wochen war sehr hoch.“

Erhitzen: …
Abkühlen: …

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In welchen Situationen kannst du dir vorstellen, dass du diese Technik anwenden kannst?

Welche weiteren Möglichkeiten kannst du dir im Interkulturellen Bereich vorstellen?

Welche nonverbalen Interventionen fallen dir ein?

  • Überlege: Bin ich im Coaching Gespräch eher im Bereich der kalten oder heißen Fragen unterwegs? Welche Haltung stärkt meine Tendenz? Was ermöglicht mir auch den anderen Bereich mehr einzusetzen?  Was hindert mich?
  • Sieh dir die Liste mit möglichen Fragen nach dem tieferen Sinn noch einmal an. Formuliere 3 Fragen, die in deinem interkulturellen Umfeld weiterführend sein könnten.